sehnen – German verb conjugation

German verb forms of sehnen

Nominal Forms

Infinitive: sehnen
Present participle: sehnend
Past participle: gesehnt
Principal parts of the verb: sehnen - sehnt - sehnte - hat gesehnt

Cognates

-

Indicative

Present

ichsehne
dusehnst
er;sie;essehnt
wirsehnen
ihrsehnt
sie;Siesehnen

Perfect

ichhabe gesehnt
duhast gesehnt
er;sie;eshat gesehnt
wirhaben gesehnt
ihrhabt gesehnt
sie;Siehaben gesehnt

Past

ichsehnte
dusehntest
er;sie;essehnte
wirsehnten
ihrsehntet
sie;Siesehnten

Pluperfect

ichhatte gesehnt
duhattest gesehnt
er;sie;eshatte gesehnt
wirhatten gesehnt
ihrhattet gesehnt
sie;Siehatten gesehnt

Future I

ichwerde sehnen
duwirst sehnen
er;sie;eswird sehnen
wirwerden sehnen
ihrwerdet sehnen
sie;Siewerden sehnen

Future II

ichwerde gesehnt haben
duwirst gesehnt haben
er;sie;eswird gesehnt haben
wirwerden gesehnt haben
ihrwerdet gesehnt haben
sie;Siewerden gesehnt haben

Conjunctive I and II

Present

ichsehne
dusehnest
er;sie;essehne
wirsehnen
ihrsehnet
sie;Siesehnen

Perfect

ichhabe gesehnt
duhabest gesehnt
er;sie;eshabe gesehnt
wirhaben gesehnt
ihrhabet gesehnt
sie;Siehaben gesehnt

Past

ichsehnte
dusehntest
er;sie;essehnte
wirsehnten
ihrsehntet
sie;Siesehnten

Pluperfect

ichhätte gesehnt
duhättest gesehnt
er;sie;eshätte gesehnt
wirhätten gesehnt
ihrhättet gesehnt
sie;Siehätten gesehnt

Conditional

Present

ichwürde sehnen
duwürdest sehnen
er;sie;eswürde sehnen
wirwürden sehnen
ihrwürdet sehnen
sie;Siewürden sehnen

Perfect

ichwürde gesehnt haben
duwürdest gesehnt haben
er;sie;eswürde gesehnt haben
wirwürden gesehnt haben
ihrwürdet gesehnt haben
sie;Siewürden gesehnt haben

Imperative

dusehne
ihrsehnt

Translations

  • covet, to have or indulge inordinate desire
  • crave, to want strongly
  • languish, to pine away with longing
  • lust, strongly desire
  • need, to want strongly
  • Etymology

    Additional Information

    Usage

    Sample Sentences

    • [...] in ewiger Wonne schwebend trägt und erhält; mein Freund ! Wenn's dann um meine Augen dämmert, und die Welt um mich her und der Himmel ganz in meiner Seele ruhn wie die Gestalt einer Geliebten--dann sehne ich mich oft und denke: ach könntest du das wieder ausdrücken, könntest du dem Papiere das einhauchen, was so voll, so warm in dir lebt, daß es würde der Spiegel deiner Seele, wie deine Seele ist [...] (Die Leiden des jungen Werther)
    • [...] hatte nicht gefunden, was ich hoffte. O es ist mit der Ferne wie mit der Zukunft! Ein großes dämmerndes Ganze ruht vor unserer Seele, unsere Empfindung verschwimmt darin wie unser Auge, und wir sehnen uns, ach ! Unser ganzes Wesen hinzugeben, uns mit aller Wonne eines einzigen, großen, herrlichen Gefühls ausfüllen zu lassen.--und ach ! Wenn wir hinzueilen, wenn das Dort nun Hier wird, ist alles [...] (Die Leiden des jungen Werther)
    • So sehnt sich der unruhigste Vagabund zuletzt wieder nach seinem Vaterlande und findet in seiner Hütte, an der Brust seiner Gattin, in dem Kreise seiner Kinder, in den Geschäften zu ihrer Erhaltung die [...] (Die Leiden des jungen Werther)
    • [...] unbekanntes Gefühl sie unwiderstehlich hinreißt, auf den sie nun alle ihre Hoffnungen wirft, die Welt rings um sich vergißt, nichts hört, nichts sieht, nichts fühlt als ihn, den Einzigen, sich nur sehnt nach ihm, dem Einzigen. Durch die leeren Vergnügungen einer unbeständigen Eitelkeit nicht verdorben, zieht ihr Verlangen gerade nach dem Zweck, sie will die Seinige werden, sie will in ewiger [...] (Die Leiden des jungen Werther)
    • [...] ihr Verlangen gerade nach dem Zweck, sie will die Seinige werden, sie will in ewiger Verbindung all das Glück antreffen, das ihr mangelt, die Vereinigung aller Freuden genießen, nach denen sie sich sehnte. Wiederholtes Versprechen, das ihr die Gewißheit aller Hoffnungen versiegelt, kühne Liebkosungen, die ihre Begierden vermehren, umfangen ganz ihre Seele; sie schwebt in einem dumpfen Bewußtsein, in [...] (Die Leiden des jungen Werther)
    • [...] Ewigschaffenden und freut sich jedes Staubes, der ihn vernimmt und lebt.--ach damals, wie oft habe ich mich mit Fittichen eines Kranichs, der über mich hin flog, zu dem Ufer des ungemessenen Meeres gesehnt, aus dem schäumenden Becher des Unendlichen jene schwellende Lebenswonne zu trinken und nur einen Augenblick in der eingeschränkten Kraft meines Busens einen Tropfen der Seligkeit des Wesens zu [...] (Die Leiden des jungen Werther)