Nominal Forms
Infinitive: scheinen
Present participle: scheinend
Past participle: geschienen
Principal parts of the verb: scheinen - scheint - schien - hat geschienen
Cognates
-
Indicative
Present
| ich | scheine |
| du | scheinst |
| er;sie;es | scheint |
| wir | scheinen |
| ihr | scheint |
| sie;Sie | scheinen |
Perfect
| ich | habe geschienen |
| du | hast geschienen |
| er;sie;es | hat geschienen |
| wir | haben geschienen |
| ihr | habt geschienen |
| sie;Sie | haben geschienen |
Past
| ich | schien |
| du | schienst |
| er;sie;es | schien |
| wir | schienen |
| ihr | schient |
| sie;Sie | schienen |
Pluperfect
| ich | hatte geschienen |
| du | hattest geschienen |
| er;sie;es | hatte geschienen |
| wir | hatten geschienen |
| ihr | hattet geschienen |
| sie;Sie | hatten geschienen |
Future I
| ich | werde scheinen |
| du | wirst scheinen |
| er;sie;es | wird scheinen |
| wir | werden scheinen |
| ihr | werdet scheinen |
| sie;Sie | werden scheinen |
Future II
| ich | werde geschienen haben |
| du | wirst geschienen haben |
| er;sie;es | wird geschienen haben |
| wir | werden geschienen haben |
| ihr | werdet geschienen haben |
| sie;Sie | werden geschienen haben |
Conjunctive I and II
Present
| ich | scheine |
| du | scheinest |
| er;sie;es | scheine |
| wir | scheinen |
| ihr | scheinet |
| sie;Sie | scheinen |
Perfect
| ich | habe geschienen |
| du | habest geschienen |
| er;sie;es | habe geschienen |
| wir | haben geschienen |
| ihr | habet geschienen |
| sie;Sie | haben geschienen |
Past
| ich | schiene |
| du | schienest |
| er;sie;es | schiene |
| wir | schienen |
| ihr | schienet |
| sie;Sie | schienen |
Pluperfect
| ich | hätte geschienen |
| du | hättest geschienen |
| er;sie;es | hätte geschienen |
| wir | hätten geschienen |
| ihr | hättet geschienen |
| sie;Sie | hätten geschienen |
Conditional
Present
| ich | würde scheinen |
| du | würdest scheinen |
| er;sie;es | würde scheinen |
| wir | würden scheinen |
| ihr | würdet scheinen |
| sie;Sie | würden scheinen |
Perfect
| ich | würde geschienen haben |
| du | würdest geschienen haben |
| er;sie;es | würde geschienen haben |
| wir | würden geschienen haben |
| ihr | würdet geschienen haben |
| sie;Sie | würden geschienen haben |
Imperative
| du | scheine; schein |
| ihr | scheint |
Verbs conjugated like scheinen
abbleiben,
abreiben,
abschreiben,
absteigen,
abtreiben,
anbleiben,
aneinander reiben,
anreiben,
anscheinen,
anschreiben,
anschweigen,
anspeien,
ansteigen,
antreiben,
aufbleiben,
aufreiben,
aufschreiben,
aufsteigen,
auftreiben,
ausbleiben, etc. (List truncated at 20 verbs)
Other Verbs with the same Base Verb 'scheinen'
anscheinen,
aufscheinen,
bescheinen,
durchscheinen,
erscheinen,
hereinscheinen,
herunterscheinen,
hineinscheinen,
reinscheinen,
widerscheinen
Translations
beam, to emit light
look, to appear, to seem
seem, to appear
shine, to emit light
strike, to impress, seem, appear
Etymology
Additional Information
Usage
- auf + A die Sonne scheint auf die Fensterbank
Sample Sentences
-
[...] Stande werden sich immer in kalter Entfernung vom gemeinen Volke halten, als glaubten sie durch Annäherung zu verlieren; und dann gibt's Flüchtlinge und üble Spaßvögel, die sich herabzulassen scheinen, um ihren Übermut dem armen Volke desto empfindlicher zu machen.
(Die Leiden des jungen Werther)
-
[...] gekannt habe ! -- ich würde sagen: du bist ein Tor ! Du suchst, was hienieden nicht zu finden ist ! Aber ich habe sie gehabt, ich habe das Herz gefühlt, die große Seele, in deren Gegenwart ich mir schien mehr zu sein, als ich war, weil ich alles war, was ich sein konnte. Guter Gott! Blieb da eine einzige Kraft meiner Seele ungenutzt ? Konnt ' ich nicht vor ihr das ganze wunderbare Gefühl [...]
(Die Leiden des jungen Werther)
-
Der Rücken schien hart zu sein; dem würde wohl bei dem Fall auf den Teppich nichts geschehen.
(Die Verwandlung)
-
[...] vor dem Hoftore anfuhren. Es war sehr schwül, und die Frauenzimmer äußerten ihre Besorgnis wegen eines Gewitters, das sich in weißgrauen, dumpfichten Wölkchen rings am Horizonte zusammenzuziehen schien. Ich täuschte ihre Furcht mit anmaßlicher Wetterkunde, ob mir gleich selbst zu ahnen anfing, unsere Lustbarkeit werde einen Stoß leiden.
(Die Leiden des jungen Werther)
-
[...] fand so viel Charakter in allem, was sie sagte, ich sah mit jedem Wort neue Reize, neue Strahlen des Geistes aus ihren Gesichtszügen hervorbrechen, die sich nach und nach vergnügt zu entfalten schienen, weil sie an mir fühlte, daß ich sie verstand.
(Die Leiden des jungen Werther)
-
Und Gregor schien es, daß es viel vernünftiger wäre, ihn jetzt in Ruhe zu lassen, statt ihn mit Weinen und Zureden zu stören.
(Die Verwandlung)
-
[...] Einige wollten nach Hause; andere, die noch weniger wußten, was sie taten, hatten nicht so viel Besinnungskraft, den Keckheiten unserer jungen Schlucker zu steuern, die sehr beschäftigt zu sein schienen, alle die ängstlichen Gebete, die dem Himmel bestimmt waren, von den Lippen der schönen Bedrängten wegzufangen. Einige unserer Herren hatten sich hinabbegeben, um ein Pfeifchen in Ruhe zu rauchen; [...]
(Die Leiden des jungen Werther)
-
[...] feiner, doch stiller Mensch, der sich nicht in unsere Gespräche mischen wollte, ob ihn gleich Lotte immer hereinzog. Was mich am meisten betrübte, war, daß ich an seinen Gesichtszügen zu bemerken schien, es sei mehr Eigensinn und übler Humor als Eingeschränktheit des Verstandes, der ihn sich mitzuteilen hinderte. In der Folge ward dies leider nur zu deutlich; denn als Friederike beim [...]
(Die Leiden des jungen Werther)
-
Am 18. Julius Wilhelm, was ist unserem Herzen die Welt ohne Liebe! Was eine Zauberlaterne ist ohne Licht! Kaum bringst du das Lämpchen hinein, so scheinen dir die buntesten Bilder an deine weiße Wand ! Und wenn's nichts wäre als das, als vorübergehende Phantome, so macht's doch immer unser Glück, wenn wir wie frische Jungen davor stehen und uns über [...]
(Die Leiden des jungen Werther)
-
[...] Augenblick, als er da schaukelnd vor verhaltener Bewegung, gar nicht weit von seiner Mutter entfernt, ihr gerade gegenüber auf dem Boden lag, sprang diese, die doch so ganz in sich versunken schien, mit einem Male in die Höhe, die Arme weit ausgestreckt, die Finger gespreizt, rief: » Hilfe, um Gottes willen Hilfe ! «, hielt den Kopf geneigt, als wolle sie Gregor besser sehen, lief aber, im [...]
(Die Verwandlung)